Wie ein Job unseren Kleiderschrank verändert

Seit 3 Monaten bin ich jetzt beim Film unterwegs. Es ist aufregend, anders und anstrengend. Ein Leben nach Dispo.

Ich will mich nicht beschweren. Es ist super. Nur der Blick in den Kleiderschrank verstört. Statt High Heels und Maxiröcken gibt es jetzt Skiunterwäsche, Canadian Boots und Kapuzenpullover. Mein neuer dunkelroter Zararock hängt seit Wochen ungetragen am Kleiderschrank.

Statt über Mode redet man jetzt über die Vorzüge von Ski- und Thermowäsche. Skiwäsche transportiert bekanntermaßen den Schweiß besser nach außen, aber was, wenn man nun 10 Stunden still stehen muss? Schweiß ist da eher weniger das Problem… Also doch die altmodische Thermowäsche?

Dafür machte es am Set sofort die Runde: „Aldi hat am Montag Skiwäsche und Canadian Boots mit Spikes im Angebot“. Es wurde fleißig gegoogelt und Prospekte gehandelt wie die neueste Vogue.

So stürzte auch ich mich am Montagmorgen zu Aldi, als ob es eine Designerkollaboration mit meinem Lieblingsdesigner wäre. Mit Ellbogen in den Kampf gegen schleichende alte Damen mit Einkaufswagen und Müttern im Kaufrausch für die gesamte Großfamilie. Der anschließende Versuch, meine Freude über die ergatterten Teile mit meinen Freundinnen zu teilen scheiterte kläglich.

Das „Styling“ für den Nachtdreh im Wald

Ohne Skijacke und -mütze ist der Weg zur Arbeit im Moment leider undenkbar….
This entry was posted in Kolumne, Lifestyle and tagged . Bookmark the permalink.

Schreibe einen Kommentar