Travel…Beautiful Bali

Manche Erlebnisse sind schwer in Worte zu fassen. Weil es einfach keine passenden Bezeichnungen gibt, um die Eindrücke so wiederzugeben, wie man sie empfunden hat. Oder weil Worte einfach nicht ausreichen, um die Schönheit von Momenten und Dingen zu beschreiben. Dieses Gefühl habe ich zumindest oft, wenn ich verreise. Wer zu neuen Orten aufbricht, wer fremde Kulturen kennenlernt – der staunt meist nicht nur, sondern ist oft auch fasziniert und vor allem inspiriert.
Wie aber könnte man diese Erfahrungen je unmittelbar mit anderen teilen, ohne dass der Zauber des Augenblicks verloren geht? Worte alleine reichen da nicht aus. Und auch Fotos sind immer nur Abbilder. Als ich kürzlich auf Bali war, habe ich (wie immer) fleißig auf den Auslöser gedrückt. Und doch hatte ich häufig das Gefühl, dass die Schönheit und die Reinheit der Momente dort mit keiner Kamera der Welt festzuhalten sind. Trotzdem, ein paar meiner Eindrücke möchte ich dennoch mit Euch teilen. Vielleicht vermitteln sie Euch ja doch, was ich dort empfunden habe: Bali ist für mich einer der bislang schönsten Orte, an die ich je reisen durfte.

Die Insel liegt im Indischen Ozean zwischen Java und Lombok und ist mit dem Flugzeug (nach Denpasar) aus allen Himmelsrichtungen erreichbar. Da ich in der letzten Zeit viele wunderschöne Strände gesehen habe, hat es mich diesmal ins Landesinnere gezogen. Und so habe ich vier Tage in der Region in und um die Stadt Ubud verbracht. Ubud gilt als kulturelles Zentrum von Bali und wer die Zeit hat, sollte sie sich unbedingt nehmen, um in Ruhe durch die Straßen voller kleiner Cafés, Restaurants und Kunstgalerien zu schlendern. Kein Wunder, dass der einstige Geheimtipp unter Backpackern längst zu einer wahren Touristenattraktion geworden ist. Und so findet man mittlerweile auch mitten in der Stadt unzählige Spas und Wellnesshotels.

Spa-Blüten

Blüten im Santi Mandala Villa&Spa nahe Ubud

Neben Textilkunst und Schnitzereien in den bunten Straßen von Ubud hat Bali aber natürlich noch so viel mehr zu bieten. Ich hätte früher nicht gedacht, dass Reisterrassen so magisch wirken können – wie gesagt, selbst die schönsten Fotos vermitteln den Zauber eben nie vollständig. Aber wer auf Bali mal vor einem Reisfeld gestanden hat, der stimmt mir sicherlich zu, wenn ich behaupte: Diese Kulisse hat einfach etwas ganz besonderes.

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Reisplantage zwischen Palmen

Reisplantage zwischen Palmen

Wer die Chance hat, der sollte sich auf Bali für einen Tag ein privates Taxi mieten und durch die Gegend fahren. Die Einheimischen leben neben Reis und Kultur hauptsächlich vom Tourismus – für knapp 25 Euro bieten viele auch einen exklusiven Fahrservice an. Und als Besucher kommt man so besonders bequem von Hotspot zu Hotspot (mal ganz abgesehen von den interessanten Gesprächen und Einsichten aus erster Hand während der Fahrt). Aus Zeitgründen habe ich leider diesmal „nur“ die malerischen Reisterrassen von Tegalalang, die wunderschöne Tempelanlage Pura Tirta Empul und eine kleine Kaffee- und Kakaofarm etwas außerhalb von Ubud besucht.

Die Reisterrassen von Tegalalang

Die Reisterrassen von Tegalalang

Malerische Kulisse in Tegalalang

Malerische Kulisse

Das sprudelnde Quellwasser von Pura Tirta Empul gilt als heilig

Das sprudelnde Quellwasser der Tempelanlage Pura Tirta Empul gilt als heilig

Kleiner Kontrast dazu: Ein kurzer Zwischenstopp im berühmten Hotel Hanging Gardens mit einem der (angeblich) spektakulärsten Infinity-Pools der Welt. Die Aussicht? Tatsächlich unbeschreiblich. Denn das Hotel ist mitten im Urwald, mitten in einer Schlucht. Kein anderes Hotel weit und breit. Der Pool hingegen? Kleiner als erwartet, trotzdem sensationell schön.

Zwischenstopp im Hotel Hanging Gardens (hier ist nur eine Ecke vom berühmten Infinity Pool zu sehen)

Zwischenstopp im Hotel Hanging Gardens (hier ist nur eine Ecke vom berühmten Infinity Pool zu sehen)

Aber: genauso sensationell sind die Preise im Hanging Gardens. Wer den Pool nicht nur angucken, sondern auch mal reinhüpfen will, ist ab etwa 500 Euro pro Nacht dabei. Kein Schnäppchen also. Wer nicht ganz so tief in die Tasche greifen will, muss aber nicht gleich ganz auf das Infinity-Erlebnis in wilder Natur verzichten.

Ich möchte Euch an dieser Stelle eine Alternative empfehlen, die ich (natürlich) selbst getestet habe: Die Dara Ayu Villas etwa 40 Kilometer außerhalb von Ubud. Die Anlage ist mitten in den Wald hineingebaut und kommt sehr weitläufig daher. Dabei gibt es insgesamt nur sieben Zimmer, jedes anders und wunderschön eingerichtet, meist mit privatem Pool und Bad in der freien Natur. Und: Auch dieses (ebenfalls seeehr ruhig, wenn nicht gar einsam gelegene) Hotel bietet einen Infinity Pool und das ebenfalls mit Blick auf die unberührte Natur. Oder sagen wir: auf die fast unberührte Natur. Dass der Reis seit eh und je auf sorgfältig angelegten Terrassen wächst, wäre schließlich höchst verwunderlich 🙂

Infinity-Erlebnis im Dara Ayu

Infinity-Erlebnis im Dara Ayu

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Profil Kopie3Und weil ich sie einfach nicht zurückhalten will, hier noch ein paar „random“ Schnappschüsse aus Ubud und Umgebung.

Mobile Snackbar

Mobile Snackbar

Reisbauer

Reisbauer

Kleine Tempelanlage am Fluss

Kleine Tempelanlage an einem Fluss

Wanna Lunch?

Wanna Lunch?

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