Travel… A quick trip to Marseille

Vor einigen Tagen hat mich eine recht spontane Pressereise in die wunderschöne französische Hafenstadt Marseille verschlagen. Ich habe nicht gewusst, WIE blau der Himmel und das Meer sein können. Aber gut, das liegt wohl am berühmten Licht der Provence. Ich muss gestehen, ich wusste tatsächlich auch nicht, WIE einfach und schnell die französische Küstenstadt doch zu erreichen ist. Mit dem Flugzeug ist sie nämlich nicht mehr als einen Katzensprung weit entfernt (zumindest ab Frankfurt am Main).

Jedenfalls war ich durchweg begeistert. Auch, wenn ich ja eigentlich aus beruflichen Gründen dort war: Kaum aus dem Flugzeug ausgestiegen, war der ganze Stress der vergangenen Wochen wie weggeblasen (im wahrsten Sinne des Wortes, denn: in Marseille windet es unter Umständen ganz schön heftig). Blauer Himmel, weiße Schaumkronen auf dem Wasser und der helle Sandstein, aus dem so viele Gebäude in der Stadt gebaut sind – das erzeugt Urlaubsfeeling. Umso schöner, dass wir ein paar Stunden Zeit hatten, um die zweitgrößte Stadt Frankreichs an der weltberühmten Côte d’Azur etwas genauer zu erkunden.

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Hier eine kleine, persönliche To Do-Liste, wenn Ihr auch mal für ein Kurztrip in der Stadt seid:

Durch den Vieux Port, den alten Hafen, schlendern: Ich liebe es, wenn die Maste im Wind klirren und die vielen, vielen Boote und kleinen Yachten im Wind auf den Wellen im Hafenbecken hin- und herschaukeln. Bereits in der Antike gegründet, gilt der alte Hafen noch heute als das historische und kulturelle Zentrum der französischen Stadt. Gibt es etwas Schöneres, als sich unter die Leute zu mischen und dieses Flair auf sich wirken zu lassen?!

Den Aufstieg zur Notre Dame de la Garde wagen: Die große Marienfigur der Kirche Notre Dame de la Garde gilt als Wahrzeichen der Stadt und die Kirche auf dem Kalkfelsen ist schon vo weitem aus zu sehen. Der Aufstieg durch die Gassen des Stadtteils St. Victor ist zwar ein bisschen mühselig. Aber der Ausblick von dort oben – man kann auf die gesamte Stadt herunterblicken – ist einfach grandios.

Durchs In-Viertel Cours Julien und das historische Quartier du Panier spazieren:  Einst war es im Cours Julien wohl relativ unsicher. Aber: heute gilt das Viertel als hip und besonders angesagt. Charmante kleine Cafés, Bars und kleine Lädchen reihen sich aneinander. Der perfekte Ort zum Stöberm und treiben lassen. Wer einen Hauch des alten Marsielles verspüren will, sollte mal durch das Quartier du Panier schlendern. Die alten Gassen und Häuschen mit ihren blauen Fensterläden aus Holz versprühen ein sehr authentisches, mediterranes Flair. Wenn es einen südfranzösischen Charme gibt – hier ist er ganz besonders zu spüren. Und zu entdecken gibt es auch hier allerhand. Überall kleine Ateliers, Kunsthandwerkgeschäfte und Spezialitätenlädchen. Ein Träumchen!

Das perfekte Mitbringsel besorgen: Seife! Was auch sonst? Die traditionelle Seifenproduktion in Marseille reicht zurück bis ins 17. Jahrhundert. Bis heute besteht die Seife klassischerweise bis zu 72 Prozent aus Olivenöl und wird ohne chemische Zusatzstoffe hergestellt. Sie ist also besonders mild. Und duftet einfach herrlich. Überall in der Stadt kann man Seifenstücke kaufen. Besonders lohnenswert: Ein Besuch in der Savonnerie Marseillaise (Marseiller Seifenfabrik) in der Rue Canebière.

Natürlich gibt es noch sooo viel mehr in Marseille zu entdecken und zu unternehmen, beispielsweise eine ausgiebige Shoppingtour auf der Canebière, eine Entdeckungsreise durch die Geschichte im Museum der Marseillaise, ein Besuch der Cathédrale de la Major oder auch Basilika de Sainte-Marie-Majeure und und und. Aber dafür braucht man definitiv mehr Zeit als ein paar Stunden am Nachmittag. So oder so: Steigt ins Flugzeug (oder in den Zug) und schaut Euch Marseille an. Es lohnt sich seeehr! Hier noch ein paar Eindrücke aus der Stadt:

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