The Shit Shop

Bonnie Strange ist für mich ein absolutes Phänomen. Zuerst ging sie komplett an mir vorbei. Erst als ich sie (ohne zu erkennen) als Streetstyle fotografierte, habe ich mich näher mit ihr beschäftigt. Was die Frau macht, ist echt gut. Ihre Bilder sind der Hammer. Ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich sie mit platinblond-weißen oder orangen Haaren (rosa stinkt da irgendwie ab) genialer finde und das soll was heißen.

Gleichzeitig finde ich Menschen, über die TAFF berichtet, schnell nervig. Auch Rosenkriege mit der Ochsenknecht-Familie turnen eher ab. Schwierig, schwierig…

Da die Neu-/Wiedereröffnung ihres SHIT SHOPS uns nun gerade von allen medialen Seiten um die Ohren gehauen wird, wollte ich mir selbst ein Bild machen (wenn man schonmal da ist…), um danach vielleicht auch endlich zu entscheiden, ob Bonnie Strange nun ein nerviger B-,C-, was auch immer Promi ist oder doch einfach ziemlich begabt.

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Der erste Eindruck: Viele coole Shops drum herum, THE SHIT SHOP selbst ist unauffällig und schwer zu finden (dran-vorbei-lauf-Gefahr für Menschen mit suboptimalem Orientierungssinn).

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Der zweite Eindruck: „Ist der zu?“ „Ne, nur leer!“

Naja, dann kann man sich wenigstens ruhig umschauen. Respekt, der Laden schaut echt cool aus. Man fühlt sich direkt wohl und will erste Sessel und Tischchen für Zuhause einpacken. Die rosahaarige Lena Nußbaum (Mitinhaberin und Managing Director mit gleichem Farbton wie Bonnie, sehr harmonisch) war genau die richtige Mischung aus hilfsbereit und zurückhaltend.

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Wir waren wirklich gewillt etwas zu kaufen. Es sah alles zusammen sehr geil aus, einige Preisschilder zeigten erfreulich niedrige Beträge an. Aber es war nichts da. So gar nichts. Klar, die JEFFREY CAMPBELL’S hätten mir gefallen… Die günstigeren Teile entpuppten sich als schlichte T-Shirts in Männergröße mit verschiedenen „SHIT SHOP“-Aufschriften. Typisch Bonnie Strange war der Schriftzug wirklich cool. Bildschön gestaltet, aber mit „THE SHIT SHOP“ auf der Brust? Nein, danke!

Haarfärbemittel in bunten Farben und Schmuck von Weekday waren auch gut erschwinglich, allerdings ist die Weekday-Filliale in Mitte leichter mit der U-Bahn zu erreichen…

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Aber schön ist der Laden! Sie hat ein Händchen für trashige Deko, das muss man ihr lassen. Es sah toll aus. Eine Art Gesamtkunstwerk mit Fotografien und tollen Möbeln.

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