Must-See… STROKE ART FAIR

Yeah, endlich! In München geht wieder was! So mit Kunst und so, bissal was draußen, fette Burger. Also rein in die Puschen und ab auf die Praterinsel zur STROKE ART FAIR. Die feiert 5-Jähriges und ist bis einschließlich Sonntag für alle geöffnet. Also auch für Hipster und unsere Muttis, aber das macht’s eigentlich erst richtig muckelig. Wer mit Kunst nicht so kann, guckt dann Hipster. (Wobei ich zugegeben echt beeindruckt von der schöne-Frauen-Dichte war. Immer schwierig… Ich guck ja gerne Menschen an, aber das eigene Ego wird immer ein bisschen mickrig. Ich versuch dann immer Ideen zu klauen. Tücher in die Haare, dieses Jahr in München ganz groß, ich bin dann mal einkaufen…)

6Zurück zur Kunst, darum geht’s ja eigentlich. Was ich an der STROKE aber so schätze, ist die Location. Schlicht und clean im einen Gebäudeteil, platzt woanders der Putz von den Wänden und gibt den Bildern so den Rahmen, den sie brauchen. (Installation: WIDEWALLS)

Wo letztes Jahr noch die Sprayer mit ihrer Live-Performance faszinierten, überholte dieses Jahr die Tape-Art. Mit kleinen Skalpellen und Leitern zauberten sie auf Wände, Leuchtkästen und sogar Fernseher.

1Ehrfüchtig begutachteten wir Max Zorn. Während er mit dem Skalpell lässig das Paketklebeband auf dem Leuchtkasten klebend zuschnitt, plauderte er fröhlich mit uns über seine Kunst. Seine Motivation zu tapen, war Kunst zu schaffen, die wir nachts bewundern können. Damit gibt er uns einen Grund mehr, durchs nächtliche München zu laufen und dabei verträumt in den Himmel zu starren. Er tapet nämlich auf Strassenlaternen.

3Da werden Kinderträume wahr: Einmal den Fernseher bekleben!
Evi Kupfer traut es sich und ich musste echt nah ran, um das Tape als solches zu erkennen.

4Auch NO CURVES klebte fröhlich trotz der um ihn drängelnden Menschen und löste bei uns so richtig Lust aufs Ausprobieren aus.

2Tatookünstlern wie Miriam Frank einmal über die Schulter zu schauen, ist natürlich nicht jedermanns Sache. Gemütlich gestaltet ist es aber allemal und auch Tattoo-Gegner kommen bei so viel Illustrationstalent ein bisschen ins Wanken. (Wäre ich allein gewesen, ich weiß nicht, ob ich hätte widerstehen können…)

5Und wenn ich keine Kreditkartenbegrenzung hätte, hätte ich jetzt ein komplettes Service von SPEGLA ROID. Die Idee altes, verschnörkeltes Geschirr noch mit so süßen Motiven zu veredeln, herrlich! Und sie sind eingebrannt, es hält sogar!

7HERAKUT (ebenfalls von WIDEWALLS präsentiert) malt für mich die schönsten Hundeaugen. Und das Hütchen dazu!!!!9 Das ist „Blaze a Trail“ von PIPSQUEAK WAS HERE!!!. Allein für die Bretter-Leinwand verehrenswert, das Motiv setzt dem Ganzen dann das Krönchen auf.

10Haben wollen! Ganz klares Haben-Wollen diagnostiziert. Das ist von ELIOT M. HENNING, einem sehr coolen Typen mit ausgefallenem Bart und einer Vorliebe für Burger. So haben wir ihn nämlich kennengelernt. Wir wollten wissen, wo er den fetten Burger her hat. Ein Festmahl später bewunderte ich das Softeis, verliebte mich und er stand wieder vor mir. War mir ja fast peinlich. Was solls, Essen verbindet.

Ihr müsst unbedingt auf seine Seite. Regenbogenfarben, Glitzer, Einhörner und bestickte Leinwände…

8Mein Hauptgrund, die STROKE zu lieben und warum Ihr bis einschließlich Sonntag auf die Praterinsel kommen müsst: Die Details! In jeder Ecke, an jedem Kabel findet sich was zum lieb haben…

Weils zusammen immer schöner ist, war ich mit der lieben Sara D’Antino da, die fleissig mit mir fotografiert hat! (Die Guten sind von ihr, siehe oben, das Kabelmännchen zum Beispiel. War bei mir jetzt eher platt, hab ich Euch ersparen dürfen.) Danke dafür <3

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