It’s never easy to leave… Seattle!

Wenn ich an die Orte denke, die mich bisher wirklich berührt haben, dann sind das Kapstadt und Seattle. Natürlich liebe ich dieses „alles-ist-möglich-Gefühl“, das in den Straßen Manhattans aufkommt oder den Geruch von frischem Gras im Allgäu; das romantische Flair in Pariser Cafés oder das bunte Nachtleben in Bangkok. Aber, dass eine Stadt all meine Bedürfnisse auf einmal befriedigen kann, dieses Gefühl hatte ich bisher nicht oft. Daher werde ich heute einen Rückblick auf meine Besuche in Seattle zeigen und möchte euch diese kleine große, völlig unterschätzte, Stadt ans Herz legen.Warum Seattle mich so glücklich macht ist leicht zu beschreiben: In kaum einer Stadt sind die Menschen so entspannt, offen und freundlich wie hier. „Leben und Leben lassen“ lautet das Motto. Dass die Menschen hier so glücklich sind mag vielleicht daran liegen, dass man von der Stadt aus einen herrlichen Blick über den Pazifik und ein imposantes Bergpanorama genießt. Die steilen Straßen erinnern an San Francisco und die vielen pittoresken Cafés und Geschäfte laden zum Verweilen ein. Vor allem Vintage Liebhaber kommen hier beim Shopping voll auf ihre Kosten. Vermutlich ist es die perfekte Mischung aus Metropole und Gemütlichkeit, die das Stadtbild so einmalig wirken lässt.Die Natur rund um Seattle scheint grenzenlos und lädt zu allerlei Ausflugsspaß ein:

Man kann mit echten Cowboys durch die Berge reiten, Kajak auf wilden Flüßen fahren, in der Elliott Bay segeln, Wasserflugzeug fliegen und endlos wandern. Oder man legt sich einfach an einen der vielen Stadtstrände und lässt die Seele baumeln.Hier sind meine ganz persönlichen Favoriten, die man bei einem Besuch in der schlaflosen Stadt nicht verpassen sollte:

Flowers FM
Auf dem Farmers Market, am Ufer des Pazifik, kann man sich stundenlang tummeln und das authentische Flair genießen. Es gibt alles was das Herz begehrt: Von den gemütlichsten Hausschuhen aus Schafswolle, über Eukalyptushonig bis zu einer Wahrsagerin.  Und natürlich Blumen, Blumen, Blumen – dafür ist Seattle schließlich bekannt.
Vorallem aber bietet der Pike Place Market, wie er von den Einheimischen genannt wird, fangfrisches Seafood. Ich glaubte meinen Ohren kaum, als der nette Verkäufer nur 25 $ für einen ganzen Hummer von mir verlangte. Auf dem Markt findet sich auch das berühmte Restaurant Athenian Inn, in dem schon Tom Hanks in „Schlaflos in Seattle“ speiste und das einen herrlichen Blick über die Elliott Bay bietet . Hier wird auch den ganzen Tag über ein sehr leckeres, amerikanisches Frühstück angeboten.

Görl
Direkt gegenüber vom Pike Place befindet sich der allererste Starbucks der Welt. Der vielleicht berühmteste Kaffee wurde hier zum ersten Mal ausgeschenkt und auch Kritikern würde ich einen Besuch in dieser Filiale  empfehlen. Die Atmosphäre ist uhrig und die Angestellten (wie überall in Seattle) herzlich.
Direkt neben dem Café befindet sich ein absoluter Geheimtipp: Le Panier. Die Eclairs sind so unbeschreiblich lecker, dass ich jedes Mal ein Tränchen vor Glückseligkeit verdrücken könnte, wenn ich sie verputze.

Starbucks Candy Blossom CH
Bei schönem Wetter lohnt sich ein Spaziergang im idyllischen Viertel Capitol Hill. Auch bekannt als das Viertel der „gay community“, bietet Capitol Hill eine große Auswahl an Ausgehmöglichkeiten. Das Straßenbild wird geprägt von den jungen Kreativen der Stadt. Wer die steilen Hänge erklimmt, wird mit einem traumhaften Blick über Skyline, inklusive der berühmten Space Needle, und die gesamte Bucht belohnt. In den Wohnstraßen schlendert man sowohl an viktorianischen Prunkvillen, als auch an einfachen Holzbauten mit Veranda vorbei, auf denen ehemalige Hippies in ihren Schaukelstühlen entspannen.  Die Grünflächen und Bänke sind hervorragend zum Picknicken geeignet.

Wer hier mit einer Schachtel voller Eclairs und Macarons von le Panier den Sonnenuntergang bewundert, der wird sicher feststellen: „Ich werde wiederkommen!“

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