Heute mal total *in love*

Jeder kennt sie, viele lieben sie: die Modemarke H&M. Mit trendiger, erschwinglicher Mode lockt das schwedische Unternehmen vor allem uns Deutsche immer wieder in seine Filialen. Man müsste schon blind durch die Welt laufen, hätte man von dem seit Jahren anhaltenden H&M-Hype hierzulande nichts mitbekommen.Auch ich kaufe gerne bei H&M ein. Aber trotzdem führe ich eine Hass-Liebe zu dieser Marke. Denn es gibt für mich keine andere Modekette, die Trends abwechselnd derart gut trifft (und teilweise ja auch setzt), mich auf der anderen Seite aber auch des Öfteren verwundert. Achtung, an dieser Stelle sei darauf hingewiesen: es handelt sich natürlich nur um meine Meinung und meinen persönlich Geschmack. Allerdings gefällt dem nicht immer, was er in den Schaufenstern von H&M so entdeckt.
Das schwedische Unternehmen will vordergründig hippe, coole Teile für hippe, coole Menschen produzieren. Eigentlich sind die Skandinavier ja allgemeinhin für ihr gutes Gespür in Sachen Mode bekannt. Und den haben sie an sich auch. Warum aber kommt dann alle paar Monate stets eine Zeit, in der ich monatelang nichts Anständiges in den Schaufenstern von H&M entdecke? Wochenlang schüttle ich den Kopf über Shirts und Kleider, die an den unmöglichsten Stellen einquetschende Nähte haben, die regelrecht verwunderlich gemustert sind und die aus purer Chemie bestehen. Würde man zu bestimmten Jahres- und Verkaufszeiten ein Streichholz zwischen den Kleiderständern zünden, der ganze Laden ginge wahrscheinlich in Flammen auf.Und doch schafft es H&M auch immer wieder, meine Modeantennen auf Empfang zu schalten. Denn zwischendurch lassen sich die Designer ganze Ouftis oder Einzelteile einfallen, die nicht nur mit ihren Schnitten und farblichen Akzenten überraschen und begeistern, sondern auch mit kleinen Details oder der Materialzusammensetzung. Ich persönlich trage am allerliebsten natürliche Fasern, von Baumwolle über Viskose bis hin zu Modal. Auch Samt (von mir aus auch die Nachahmung) finde ich sehr angenehm. Und wenn das Teil dann auch noch etwas vom Standard-H&M-Look abweicht und es mir eine Spur außergewöhnlicher vorkommt, dann greife ich gerne mal zu.

An dieser Stelle stelle ich vor: ein neues Lieblingsstück von H&M in meinem Kleiderschrank, das ich sicherlich tragen werde, bis es (hoffentlich erst nach 20 Waschgängen) auseinander fällt.

Auf die Jeans sind zarte Samtblumen aufgenäht. Genau solche Details liebe ich, sie sind zurückhaltend und dennoch besonders. Klar, in H&M ist man nie einzigartig gekleidet, mindestens 50.000 Menschen in der näheren Umgebung haben ebenfalls ein Auge auf das neue Lieblingsstück geworfen. Aber in diesem Fall muss man eben durch seinen persönlichen Style etwas Besonderes schaffen.Und diese besondere Hose verdient glatt ein paar besondere Style-Komponenten – nicht zu auffällig, aber auch nicht zu schlicht. Wenn schon, denn schon. Für einen abendlichen Ausflug wähle ich zu meiner neuen Lieblingshose ein grobes Baumwollshirt mit Schalkragen von COS, Nietenstiefeletten von ZARA und die kleine handliche MARRIS von HUGO BOSS.

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