Fashion-Vorsatz für das neue Jahr

Mit dem neuen Jahr kommen (jedes neue Jahr auf Neue) auch immer wieder die guten Vorsätze daher. Weniger Geld für unnütze Dinge ausgeben, mehr Sport treiben, häufiger mal „Entschuldigung“ sagen und es ernst meinen – oder einfach mal wieder der Mama zeigen, wie lieb man sie hat. Letzteres ist und sollte eigentlich leicht umsetzbar sein. Mit den anderen Vorsätzen wird es da schon schwieriger, um nicht zu sagen: teilweise unmöglich.
Denn einerseits sind wir alle Gewohnheitstiere, die nur allzu gern so gemütlich weiter machen wie bisher. Und andererseits hält das Leben eben auch immer wieder Überraschungen und Wendungen für uns bereit, die auch die besten Vorsätze über Bord werfen können.
Wenn ich also eines gelernt habe in den vergangenen Jahren, dann das: leider „lohnen“ sich die meisten Vorsätze für das neue Jahr nicht. Sahnequark schmeckt eben einfach besser als Null-Prozent-Fett-und-ohne-jeglichen-Zucker-Jogurt.

Die Hoffnung darauf, dass ich die eine oder andere Marotte aber vielleicht doch noch ablegen kann, habe ich aber trotzdem noch nicht ganz aufgegeben. Für 2014 fahre ich allerdings eine neue Strategie: „once at a time“. Auch wenn ich es liebe, einzukaufen und neue Trends für mich zu entdecken – im neuen Jahr möchte ich zumindest einmal den Versuch unternehmen, meinen Shoppingwahn ein wenig einzudämmen. Genug im Kleiderschrank für abwechslungsreiche Outfits haben, da bin ich mir sicher, wir Frauen alle. Warum also nicht mal auf das eine Shirt, den einen Schal, die eine Hose verzichten und stattdessen: einfach neu und mutig kombinieren?! Dabei entsteht nämlich häufig auch Neues – nur eben aus Altem.

Für mein (wirklich ernst gemeintes!) Vorhaben habe ich ein niedliches Hilfs-Gadget beim Ideenshop design3000.de entdeckt.

outfit_planer_04Wer beim Kombinieren plötzlich entdeckt, wie wunderbar der Lieblingspullover zu dem beinahe in Vergessenheit geratenen wunderschönen Wollrock passt, und wie gut er sich darin fühlt, der kann seine neuen Lieblingsoutfits in diesem feinen Büchlein festhalten. Auch wenn das auf den ersten Blick ein wenig unnötig und aufwendig erscheint, hat es durchaus auch seine Vorzüge. Weil, seien wir mal ehrlich: pudelwohl fühlen wir uns sicher nicht in jedem Outfit. In dem einen oder anderen dafür aber umso mehr. Warum das nicht festhalten und durchaus etwas häufiger tragen? Das „Nie mehr nix Anzuziehen“-Prinzip hilft hier sicherlich auch, um den allmorgendlichen Stress vor dem Kleiderschrank zu mindern.

outfit_planer_05Davon mal abgesehen wäre es doch schade um das schöne Kaschmir, das tolle Gelb oder das fröhliche Muster, lägen unsere Klamotten hauptsächlich im Schrank. Wieso immer neu kaufen, wenn man doch schon so viel hat, dass einige Teile mittlerweile sogar in Vergessenheit geraten? Meine (modische) Devise für 2014 lautet daher: vor dem Kauf erstmal im eigenen Fundus nachschauen und alte Lieblinge neu kombinieren. Genau dafür ist unsere Kleidung doch schließlich da: um getragen zu werden. Nicht, um die meiste Zeit im Schrank zu hängen, in der hintersten Ecke zu verschwinden und schließlich (teilweise ungetragen) ersetzt zu werden.

outfit_planer_03Bilder: design3000.de

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