Eton Mess… ein großer Haufen gute Laune

Um mich schnell vorab zu rechtfertigen: Ich lese täglich die aktuellen Nachrichten, fahre – auch der Umwelt zu Liebe – mehr Fahrrad als Auto und gehe hin und wieder in einen dieser polnischen oder französischen „Independent Movies“. Also Hauptsache mit Untertitel – selbst wenn ich ihn nicht mal dann verstehe. Kurz und gut: Ich gebe mir Mühe mich im Alltag wie ein umweltbewusster, politischorientierter Weltbürger zu verhalten.

Aber ganz ehrlich: Wenn das Leben mir an so manchem miesen Regentag mal wieder so richtig in die Suppe spuckt, dann werfe ich all meine Vorhaben über den Haufen und ich es hilft nur noch ein waschechtes Tussi-Programm.

Dazu gehört dann ein dicker Haufen hirnverbrannter Klatsch-Zeitschriften, mein aufwärmbares Kuschel-Schaf (das mir Julia geschenkt hat), eine neue Folge der aktuellen Lieblingsserie (derzeit liebe ich Hart of Dixie) und vor allem eins: Eton Mess.

Ganz richtig! Ihr dürft euch jetzt offiziell vorstellen, wie ich verzweifelt und frustriert auf der Couch vegetiere und versuche mir das Leben schön zu mampfen. Das Gute an dieser peinlichen Vorstellung: meistens hilfts. Und nach einer dicken Schale meines Lieblingsnachtischs bin ich ein neuer Mensch.

Für vier Portionen braucht man: Ein Körbchen Erdbeeren, 2 Becher Sahne, 1 Tütchen Sahnesteif und Baiser soviel man mag

Zwar ist dieses typisch britische Dessert vermutlich ungeschlagen in der Kategorie Kalorienbombe, dafür würde es meiner Meinung nach aber genauso „Gute Laune Bombe“ verdienen. Es lohnt sich also mal ein Auge zuzudrücken. Hinzu kommt, dass dieser Nachtisch in Windeseile zubereitet ist und sich somit auch für „SOS“-Situationen wunderbar eignet.
Man braucht lediglich Erdbeeren – die sollten püriert werden – ungesüßte, geschlagene Sahne und Baiser, das zerbröckelt wird.
Die Zutaten werden dann wahlweise geschichtet oder direkt zu einer süßen Masse vermischt.
Ein Glas Baileys auf Eis passt genauso fantastisch dazu, wie ein leckerer Milchkaffee.

Kein Dessert bereitet mir mehr Sommerlaune und ich danke meiner Freundin Jana aus London, die mich mit diesem Schmaus schon so manches Mal von allen Sorgen befreit hat 😉

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