Ein Sommer auf dem Boot

Kennt Ihr diese Momente, in denen Ihr Euch kneifen müsst, weil Ihr Euch fragt, ob das gerade das wahre Leben oder eine Folge Sex and the City ist? (Ich wünsche Euch diese Situationen jedenfalls mindestens wöchentlich!)

Mein Carrie-Bradshaw-Moment geschah, als mein Freund mich fragte, ob ich eventuell zufällig Lust hätte, ihn im Sommer auf einer übergroßen Yacht durchs Mittelmeer zu begleiten. Achso – und zum Inselhopping auf die Kykladen. Ok, da muss man mich nicht zweimal fragen. Die einzige Problematik, die sich mir stellte, war: Was zieht man eigentlich auf so einem Boot an? Zackzerrap hatte ich bei Instagram #bootoutfit eingetippt. Das Ergebnis seht Ihr dann unten.

(Das nächste Problem war eventuell, dass ich schnell seekrank werde, ehrlich gesagt geht’s schon los, wenn ich im Pool sitze. Aber ok, es gibt ja Möglichkeiten heutzutage!)

noriinderstadtUnsere erste Station war Venedig, wo wir zwei Tage Inselhopping machten, bevor wir in See stachen. Ich war vor mehr als zehn Jahren schon mal dort und ich finde es immer wieder unfassbar spannend zu schauen, wie man sich verändert hat, wenn man an einen Ort zurückkehrt, der unverändert geblieben ist.

norilobbyDa Venedig-Stadt im Sommer unfassbar (!) überlaufen ist, nahmen wir uns ein kleines, aber feines Hotel auf Lido. Die kleine venezianische Insel ist ein absoluter Volltreffer – italienischer Bilderbuch-Strand, bezahlbare, gute Restaurants und ganz viel Grün.
Natürlich darf ein Besuch in der Stadt aber nicht fehlen. Es war wie zu erwarten wahnsinnig voll, trotzdem kamen mir die kleinen Gäßchen und Kanäle noch charmanter vor als bei meinem ersten Besuch vor Jahren.

Besonders beeindruckt hat mich dann aber Burano: Die an Cuarcao erinnernden, farbenfrohen Häuschen sind einzigartig in Europa und es macht einfach nur Spaß, durch die bunten Straßen zu bummeln, kein Haus ist wie das andere. Nur die Restaurants sind recht überteuert, daher wie gesagt lieber ’nen Tagestrip machen und abends in Lido futtern!IMG_4155

Dann ging es aufs Boot und auf zu unserem ersten Hafen in Split. Vorher machten wir noch kurz an der Küste halt, um im Plitvice Nationalpark Wasserfälle zu bestaunen – und das hat sich so richtig gelohnt.IMG_4293
In Split ging es zwei Tage lang ausschließlich um folgende Themen: Pool, Essen, Strand, Party! Kann man machen 🙂
Hunkemöller Summer Pool
In Dubrovnik erweiterten wir schließlich auch unseren kulturellen Horizont und wanderten über die Stadtmauer, um mehr über die Geschichte der Stadt zu erfahren. Wer mal in Dubrovnik ist, sollte auch unbedingt von einer der vielen Klippen ins azurblaue Mittelmeer springen – eins der befreiensten Dinge, die ich im Urlaub gemacht habe (natürlich vorher checken, ob das Wasser in der Bucht tief genug ist und ob es eventuell Steine gibt.)IMG_7873
Weiter ging es zu einem mir bisher sehr unbekannten, aber magischen Ort: Montenegro. Die kleinen, verwinkelten Gässchen und die spektakuläre Aussicht vom Hausberg waren einzigartig.
Am nächsten Tag legten wir in Catania, Sizilien, an.IMG_7592

Dann machten wir uns auf den Weg zu den kulturellen Highlights unserer kleinen Bootstour: Delphi, Athen und der Akropolis.IMG_8234

Zu meinen absoluten Highlights auf der ganzen Tour zählten die griechischen Inseln Mykonos und Santorin. Ich wollte sie schon immer besuchen und sie waren genauso hübsch wie erwartet. Wer nach Mykonos kommt, sollte unbedingt ein bisschen Kleingeld mitbringen. Es gibt so viele wunderschöne Boutiquen auf der Insel – und die sind nicht mal so teuer.
mykonos

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